Training, Organsationsentwicklung und Management in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit

TOM-Consult berät und begutachtet Vorhaben und Projekte der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Auf dieser Website erhalten Sie eine Übersicht über uns, unsere Kompetenzen und die Themenfelder, die wir bearbeiten. Wir möchten diese Platfform aber auch dazu nutzen, Informationen aus unseren Einsätzen bereitzustellen, Erfahrungen auszutauschen und mit unseren Partnern und Interessierten in Verbindung stehen zu können. Außerdem werden auch aktuelle Neuigkeiten aus der deutschen und internationalen Entwicklungspolitik und -methodik vorgestellt.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Durchstöbern der Website und freuen uns, wenn Sie weitere Informationen wünschen und auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr Team von
TOM-Consult

 

Erfreulicher und guter Abschluss!

Bild:  Nach der Unterzeichnug des Aide-Mémoires (MoU) zu dem Nachfolgeprojekt ProAgri III durch den Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums, Herrn Abdoulaye Toko, in Bénin (Westafrika) das Besiegeln durch Händedruck im Beisein des Landesdirektors der GIZ in Bénin, Herrn Dr. Andreas König, und der Programmleiterin, Dorith von Behaim.

 

Aktuell:                                                        Projektevaluierung des "ProAgri" in Benin (Westafrika)

Die Wirtschaftsentwicklung in Benin ist weiterhin von der Landwirtschaft abhängig. Zu den Prioritäten der nationalen Armutsbekämpfungsstrategie zählt daher die Modernisierung des Agrarsektors durch die Förderung der Privatwirtschaft, die Konzentration des Staates auf seine hoheitlichen Aufgaben und die Professionalisierung bzw. Diversifizierung von agrarba­sierten Wertschöpfungsketten. Zwar wurden die agrarpolitischen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren wesentlich verbessert, jedoch entspricht die Strategie zur Modernisierung des Agrarsektors bislang nicht den Anforderungen. Dies gilt insbesondere für die Mobilisie­rung von Privatinvestitionen sowie für den geringen Organisationsgrad der Akteure. Die Wertschöpfung bleibt daher in den für die Armutsbekämpfung prioritären Produktketten Reis, Cashew, Karité und Soja nach wie vor weit unter ihrem Potenzial.

 

Das TZ-Modul „Förderung der Landwirtschaft – ProAgri“ interveniert sowohl in der Förderung landwirtschaftlicher Wertschöpfungsket­ten, als auch im Bereich Biosphärenreservat-Management.

 

Das Vorhaben fokussiert sich im Bereich der Wertschöpfungskettenförderung auf drei Regionen in Nord- und Zentralbenin und fünf Handlungsfelder: Agrarpolitik und Sektorreform, Qualifi­zierung der Akteure der Wertschöpfungsketten, Stärkung der Dialogforen, Institutionalisie­rung eines Innovationsfonds, Förderung der Agrarberatung.

 

Das Biosphärenreservat Pendjari (RBP) nimmt eine herausragende Rolle als international bestgeschütztes Schutzgebiet in Westafrika sowie als Elefanten- und Löwenrefugium bei der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie in Benin und in der Region ein. Die Verwaltungs­strukturen des RBP stehen jedoch vor großen Herausforderungen. Das bestehende Mana­gementsystem des RBP ist weder nachhaltig noch erfolgreich und erfüllt nicht die Anforde­rungen der neu gegründeten Umweltstiftung FSOA (Fondation des Savanes Ouest-Africai­nes).

 

In dem Biosphärenreservat Pendjari konzentriert sich das Vorhaben auf sechs Handlungs­felder: Stärkung der nationalen Schutzgebietsbehörde sowie der Parkdirektion, Ausbau der Ko-Managementstrukturen, nachhaltige Nutzung des ökonomischen Potenzials, Förderung des Tourismussektors und Einrichtung eines unabhängigen Beobachtungssystems.

 

Das von der GIZ durchgeführte Vorhaben wird in regelmäßigen Abständen einer Projektevaluierung (PEV) unterzogen. Dr. Thomas Jenisch wird ab September 2016 als Teamchef gemeinsam mit weiteren 7 internationalen und nationalen Evaluatoren das Vorhaben evaluieren.

 

 

 

 

 

 

 

Weiter unten noch weitere "alte" und neuere Impressionen aus Benin......

 

Aktuell: Berufsbildungsprojekt im Bereich der Orthopädietechnik in Tanzania

Tansania gehört zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammen­arbeit, mit denen die Bundesrepublik auf Basis zwischenstaatlich vereinbarter Verträge eng zusammenarbeitet. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die Themenfelder Wasserversorgung und Abwassermanagement, Gesundheitssystemstärkung, Fami­lienplanung und HIV/Aids sowie Umweltpolitik und Ressourcenschutz (insbesondere Biodiversität). Seit 2012 unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zudem die nachhaltige, klimaschonende Energieerzeugung in Tansania.

Unter der finanziellen und personellen Unterversorgung im tansanischen Gesundheitssystem leiden nicht zuletzt körperlich behinderte Menschen. Nach WHO-Schätzungen leben alleine in Tansania mindestens 250.000 Menschen mit körper­licher Behinderung. Der davon abgeleitete Bedarf an orthopädietechnischen Hilfs­mitteln wie z.B. Prothesen, Orthesen und Gehhilfen kann indes bei weitem nicht gedeckt werden.

 

Mögliche Lösungswege beinhalten sowohl Verbesserungen in der Infrastruktur des Rehabilitations-Kreislaufes (Kliniken, therapeutische Einrichtungen, orthopädische Werkstätten, Kostenträger, etc.) als auch in der Modernisierung der Ausbildungsstruk­tur. Besonders dringlich ist die Ausbildung von Technikern nach ISPO-Standards. Die potentiellen Partnerorganisationen TATCOT (Cat.II) sowie der Tumaini Makumira UNI (Cat.I) ist die Qualität der Ausbildung den Umstän­den entsprechend angemessen und von der ISPO akkreditiert, bedarf aber einer umfassenden Modernisierung.

 

Human Study e.V. und die HwK des Saarlandes planen in Zusammenarbeit mit den tanzanischen Partner-organisationen und mit Unterstützung des BMZ die Durchführung eines neuen Berufsbildungsprojektes. TOM-Consult wird das Vorhaben in einer Fact-Finding Mission im August 2016 prüfen und vorbereiten.

 

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